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Muttenzer Anzeiger, Freitag, 22. Januar 2021

PARTEIEN
Zwei Gründe zu feiern
Es gibt zwei Gründe, warum die «um – unabhängige muttenz», feiern können. Vor 25 Jahren wurde die damalige Vereinigung der Parteilosen Muttenz «VPM», in «um – unabhängige muttenz» umgetauft. Die Vorgängerorganisation «VPM» wiederum wurde 1935, also vor 85 Jahren gegründet. Einige Muttenzer waren damals nach einer Gemeindeversammlung äusserst unzufrieden mit dem links-rechts-Gefüge, welches die Entscheidungen der Muttenzer Dorfpolitik prägten. Im Anschluss an diese «Gmeini» sassen sie noch im Restaurant Rebstock zusammen und beschlossen, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Es sollte keine Partei im herkömmlichen Sinne sein, sondern eben eine Vereinigung von parteilosen Muttenzerinnen und Muttenzern, welche sich für die politischen Geschehnisse in unserem Dorf engagieren wollen. Bei den ersten Wahlen nach der Gründung wurden auch gleich drei Mitglieder der «VPM» in den Gemeinderat gewählt, was eine Sensation war. Ab diesem Zeitpunkt engagierten sich immer Frauen und Männer der «VPM» respektive der «um» für das Muttenzer Politgeschehen, sei es im Gemeinderat, in Kommissionen oder Behörden. Grund für die Namensänderung 1995 von «VPM» zu «um» war, dass in den 80er-Jahren in Zürich die «Vereinigung zur Förderung Psychologischer Menschenkenntnisse» (VPM) gegründet wurde, welche einen dubiosen Ruf genoss. Mit dieser rechtskonservativen Vereinigung wollten wir nicht verwechselt werden. Der neue Name «um – unabhängige muttenz» wurde in der Bevölkerung gut aufgenommen und ist aus unserer Dorfpolitik nicht mehr wegzudenken. Den 85 Jahre alten Grundsatz, uns mit ortspolitischen Themen auseinanderzusetzen, jedoch – im Gegensatz zu den Parteien – bei Abstimmungen auf eine Parole zu verzichten, haben wir bis heute beibehalten. 
Philipp Herzog für die «um – unabhängige muttenz»


16.01.2021

Liebe Muttenzerinnen und Muttenzer


Barbara Lorenzetti (Grüne) und Urs Scherer (um – unabhängige muttenz) bedanken sich für die zustimmenden Voten und die Annahme von unserem Antrag nach §68 «Mittagstisch».
Wir freuen uns im Namen aller, den jetzt und den zukünftig betroffenen Familien, dass der Antrag an der Gemeindeversammlung vom 09.01.2021 erheblich erklärt wurde.
Wir hoffen, dass wir an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2021 einer guten Lösung «Mittagstisch» für alle Familien zustimmen können.

Barbara Lorenzetti
Urs Scherer